Damals, als ich junger Mann, mich vom Baumaler und Motocross Rennfahrer hin zu den Menschen gewendet habe, hat mich die Psychologie interessiert, die Philosophie und die Theologie. Ich wollte wissen, wie der menschliche Geist funktioniert. Als erstes entschied ich mich für die praktische Hilfe, das Handfeste und machte eine Ausbildung berufsbegleitend in Sozialpädagogik. Parallel dazu gründete ich meine eigene Familie. Wie der Mensch funktioniert, das wurde mir zuerst in Zusammenhängen des sozialen Gefüges klar. Familie, Gruppe, Gesellschaft, Eltern, Lehrer, Sozialpädagogen scheinen den Menschen zu prägen, ihn zu bilden und zu dem zu machen was er heute ist. Der Prozess der Sozialisation. Nach einigen Jahren war mir das aber nicht genug. Die Personalisation, die inneren Prozesse begannen mich zu interessieren. So bildete ich mich in systemischer Sozialtherapie aus und ging in die therapeutische Welt der Drogenhilfe arbeiten. Jetzt wurde klar wie wichtig Kommunikation, Denken und Sprache ist. Wie denkt ein Mensch über sich selbst? Wie definiert er sich? Was stellt er vor sich hin? Welche Motivation beflügelt ihn? Was bringt ihn dazu so oder ganz anders zu Handeln? Wie geht er mit seinen Prägungen, der Vergangenheit um? Spannende Sachen! Aus familiären Gründen kaum ich aber schlussendlich wieder zurück in mein angestammtes Berufsfeld und arbeitete mehr als 10 Jahre in der stationären Jugendhilfe. Wie der Mensch funktioniert? Am eigenen Beispiel lernte ich, dass es halt doch die praktischen Anforderungen sind z.B. einer jungen Familie, die bestimmen wie man funktioniert. Da ist viel Anpassungsleistung dabei und nur wenig sich selber treu und seinen idealen und Idee verpflichtet sein, viel eher den sogenannten Sachzwängen und den Anforderungen des eigenen, familiären, Umfeldes.

Das hat mich dann auch in die Krise geführt. Ein Karrieresprung hatte nicht funktioniert wie geplant und die Erkrankung meiner Frau zehrte immer mehr an meiner eigenen, psychischen Gesundheit.

Nach einem Zusammenbruch wechselte ich in ein ganz anderes Berufsfeld. Wie funktioniert der Mensch? Wenn das eine nicht mehr klappt , macht er halt was anderes. Als Chauffeur und Sicherheitsagent im Wert- und Sicherheitstransport. 7 Jahre lang. Unterdessen verstarb meine Frau und eine neue Beziehung ging nach 4 Jahren in die Brüche. Mein zweiter Zusammenbruch war da. Ein neues Thema wurde mir nun bewusst, ich nannte es "die Macht der Assoziationen". Ich kam nur aus diesem Schlamassel ( Depression, klinisch) heraus, in dem ich ganz bewusst mit Assoziationen zu arbeiten begann und unermüdlich damit übte. Beispielsweise von » Ich habe nichts mehr, ich kann nichts mehr tun« zu » ich habe zwar wenig aber ich kann das Beste Daraus machen.« Oder einfach das üben von "Dankbarkeit", oder zu merken, "es ist schön diesen Mann zu sein!"

Von da an begann ich meine eigene Praxis und interessierte mich immer mehr für Hypnose.

In den beiden Ausbildungen die ich bisher in Hypnosetherapie gemacht habe, zum einen das Schweizer Modell, nach Milton Erikson und zum anderen das amerikanischen Modell, OMNI, nach Dave Ellmann und Gerry Kein, habe ich alles bestätigt bekommen was ich bisher gelernt und getan habe. Die Prägungen, die Anpassung, die Persönlichkeitsentwicklung, die Macht der Sprache und die Wirkung von Suggestionen und dem assoziativem Danken. Heute weiss ich, dass es um Prägungen des Unterbewusstseins geht, die in  der Therapie behandelt werden müssen und dass Mittels Hypnose, Trance und Suggestionen ein mächtiger Werg gefunden ist, mit dem Umgehen des kritischen Faktors im Bewusstsein selektives nützliches Denken zu installieren und damit die gesamte emotionale Welt des Menschen zu verändern. Daraus entsteht neues Denken, Fühlen und Handeln sowie schöne Beziehungen und eine gute Kommunikation. Die eigene Sprache ebensowenig wie eigene Emotionen gehen dabei verloren sondern werden vielmehr zum Mittel der Wahl um dort hin zu kommen, wo Hypnose wirksam ist.

Ich finde mein Leben geht immer mehr auf, wird klarer, runder und wirkungsvoller. Mit jeder Kurve in der Spirale des eigenen Lebens der eigenen Entwicklung komme ich höher und in grössere Klarheit und in ein immer mehr und mehr entspanntes, frohes, wirkungsreiches Sein, Anderen gegenüber genauso wie mir Selbst. Das freut mich sehr und ich bin dankbar für Alles was geschehen ist und auf mich wartet.